Was drin ist
- 60 nummerierte Einstiegssätze zum Anpassen
- Sechs Kategorien von Kundenfrage bis Anleitung
- Platzhalter für Handwerk, Praxis, Beratung und B2B
- Anleitung zum Umschreiben in drei Schritten
- Typische Fehler beim ersten Satz
Ein guter Einstiegssatz sagt dem Leser in wenigen Sekunden, worum es geht und warum es ihn betrifft. Er braucht dafür keine Übertreibung, sondern einen konkreten Anlass: eine Kundenfrage, einen Irrtum, einen Einblick oder eine Entscheidung. Die 60 Sätze unten sind Vorlagen mit Platzhaltern in eckigen Klammern. Sie funktionieren für LinkedIn-Beiträge, Newsletter-Betreffzeilen und die ersten Sekunden eines Videos.
So nutzen Sie die Einstiegssätze
- Überlegen Sie zuerst, was Sie sagen wollen. Der Einstiegssatz kommt am Ende, nicht am Anfang des Schreibens.
- Wählen Sie die Kategorie, die zu Ihrem Beitrag passt.
- Suchen Sie sich zwei oder drei Sätze heraus und füllen Sie die Platzhalter mit Ihren eigenen Worten.
- Lesen Sie den Satz laut. Wenn Sie ihn so auch im Kundengespräch sagen würden, passt er.
- Markieren Sie Sätze, die bei Ihnen gut funktioniert haben, und verwenden Sie das Muster wieder, mit neuem Inhalt.
Kategorie 1: Kundenfragen
- „Diese Frage höre ich fast in jedem Erstgespräch: [Frage].“
- „Ein Kunde hat mich gestern gefragt, [Frage]. Die ehrliche Antwort ist kürzer, als er dachte.“
- „Was kostet eigentlich [Leistung]? Ich versuche es einmal ohne ‚kommt drauf an‘.“
- „Viele Patientinnen fragen mich, ob [Frage]. Hier ist, was ich ihnen sage.“
- „Die häufigste Rückfrage zu unseren Angeboten lautet: [Frage].“
- „Eine Frage, die sich kaum jemand zu stellen traut: [Frage].“
- „Wenn Sie gerade [Situation] erleben, fragen Sie sich wahrscheinlich, [Frage].“
- „Seit Wochen bekommen wir dieselbe Anfrage zu [Thema]. Zeit für eine Antwort an alle.“
- „‚Muss das wirklich sein?‘ Diesen Satz höre ich bei [Leistung] oft. Manchmal lautet meine Antwort: nein.“
- „Bevor Sie uns anrufen, beantworte ich hier die drei Fragen, die fast jeder stellt.“
Kategorie 2: Irrtümer und Widerspruch
- „Ein Rat, den ich in unserer Branche oft höre und für falsch halte: [Rat].“
- „Viele glauben, [Annahme]. In unserer Arbeit sehen wir meistens etwas anderes.“
- „Ich weiß, dass einige Kollegen das anders sehen: [These].“
- „Günstig ist bei [Leistung] selten dasselbe wie preiswert. Ein Beispiel.“
- „Bei [Thema] entscheidet sich vieles, bevor überhaupt jemand anfängt.“
- „Nein, Sie brauchen nicht unbedingt [Produkt]. Jedenfalls nicht in diesen Fällen.“
- „Im Internet steht, [Behauptung]. Aus der Praxis sieht es anders aus.“
- „Ich rate Kunden regelmäßig von [Leistung] ab. Hier ist der Grund.“
- „[Trend] klingt gut. Für die meisten Betriebe in unserer Region passt es trotzdem nicht.“
- „Es gibt eine Regel in unserer Branche, an die ich mich bewusst nicht halte.“
Kategorie 3: Einblick und Arbeitsweise
- „So sieht unser Montagmorgen aus, bevor der erste Kunde kommt.“
- „Das ist die Checkliste, die bei uns vor jedem [Auftrag] abgehakt wird.“
- „Auf diesem Foto sehen Sie etwas, das Kunden normalerweise nie zu sehen bekommen.“
- „Warum wir bei jedem [Auftrag] einen Schritt mehr machen als nötig.“
- „Eine Regel in unserem Team, die neue Mitarbeitende am Anfang irritiert: [Regel].“
- „So läuft der erste Termin bei uns ab, Schritt für Schritt.“
- „Wir haben im letzten Jahr eine Sache an unserem Ablauf geändert. Unsere Kunden haben es sofort gemerkt.“
- „Das wichtigste Werkzeug in unserer Werkstatt ist eine Liste auf Papier.“
- „Was zwischen Ihrer Anfrage und unserem Angebot eigentlich passiert.“
- „Heute stelle ich Ihnen [Name] vor. Ohne [sie/ihn] würde bei uns [Bereich] nicht laufen.“
Kategorie 4: Fehler und Erfahrung
- „Vor ein paar Jahren habe ich einen Fehler gemacht, der mich einen guten Kunden gekostet hat.“
- „Was ich in meinem ersten Jahr als Inhaber anders machen würde.“
- „Ich habe lange gedacht, [Annahme]. Das war falsch.“
- „Dieser Auftrag ist schiefgelaufen. Was wir daraus gelernt haben.“
- „Ein Satz meines ersten Chefs, den ich bis heute fast täglich anwende.“
- „Wir haben [Maßnahme] ein Jahr lang ausprobiert und wieder abgeschafft.“
- „Über diesen Teil meines Berufs spricht selten jemand offen.“
- „[Zahl] Jahre im Beruf, und eine Sache unterschätze ich immer noch.“
- „Ich habe einmal einen Auftrag abgelehnt und es nie bereut.“
- „Was mir ein Kunde nach [Zahl] Jahren Zusammenarbeit gesagt hat.“
Kategorie 5: Rechnungen und Entscheidungen
- „Rechnen wir einmal nach, was [Problem] Sie im Jahr kostet.“
- „Zwei Angebote liegen auf dem Tisch, eines ist deutlich günstiger. Woran Sie erkennen, warum.“
- „Reparieren oder ersetzen? Drei Fragen, mit denen Sie das selbst entscheiden können.“
- „Wann sich [Investition] lohnt und wann nicht, lässt sich mit einer einfachen Rechnung zeigen.“
- „Was eine Stunde Ihrer Zeit wert ist, und warum das bei [Entscheidung] zählt.“
- „Selbst machen oder machen lassen? Eine ehrliche Abwägung für [Aufgabe].“
- „Der Preis steht auf dem Angebot. Die Folgekosten stehen nirgends.“
- „Drei Zeichen, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für [Leistung] ist, und zwei, dass Sie warten sollten.“
- „Wenn Sie für [Thema] nur [Betrag] ausgeben können, würde ich das Geld so aufteilen.“
- „Eine Entscheidung, die viele Inhaber zu spät treffen: [Entscheidung].“
Kategorie 6: Anleitung und Nutzen
- „So bereiten Sie sich in zehn Minuten auf [Termin] vor.“
- „Drei Dinge, die Sie selbst prüfen können, bevor Sie einen Fachbetrieb rufen.“
- „Eine Anleitung in vier Schritten für [Aufgabe], ohne Fachbegriffe.“
- „Wenn Sie an [Thema] nur eine Sache ändern, dann diese.“
- „Speichern Sie sich diese Liste für den nächsten [Anlass].“
- „So erkennen Sie, ob [Problem] dringend ist oder warten kann.“
- „Was Sie zum ersten Termin bei uns mitbringen sollten, und warum.“
- „Eine Vorlage, die wir intern nutzen und die Sie gerne übernehmen dürfen.“
- „Fünf Minuten, ein Blatt Papier: So finden Sie heraus, ob [Frage].“
- „Bevor Sie [Entscheidung] treffen, beantworten Sie diese drei Fragen.“
So passen Sie einen Satz an
Ein Beispiel für eine Steuerberatung mit Satz 11: Aus der Vorlage „Ein Rat, den ich in unserer Branche oft höre und für falsch halte: [Rat]“ wird „Ein Rat, den ich oft höre und für falsch halte: Kaufen Sie im Dezember noch schnell etwas, das spart Steuern.“ Der Rest des Beitrags erklärt dann, warum eine Ausgabe nicht automatisch sinnvoll ist, nur weil sie absetzbar ist.
Für ein Video gilt dasselbe, nur gesprochen. Sagen Sie den Satz direkt in die Kamera, ohne Begrüßung davor. Die Vorstellung („Ich bin … von …“) kommt, wenn überhaupt, danach.
Typische Fehler
- Der Anlauf: „Heute möchte ich einmal über ein Thema sprechen, das mich schon länger beschäftigt …“ Streichen Sie alles vor dem eigentlichen Punkt.
- Die Übertreibung: Sätze mit „unglaublich“, „geheim“ oder „das ändert alles“ wecken bei Entscheidern Misstrauen.
- Die Falle ohne Einlösung: Wenn der Einstieg etwas verspricht, muss der Beitrag es auch liefern. Sonst verlieren Sie genau die Leser, die Sie gewinnen wollen.
- Immer dasselbe Muster: Wechseln Sie zwischen den Kategorien, damit Ihre Beiträge nicht vorhersehbar klingen.
Nächster Schritt
Welche Beitragsformen zu diesen Einstiegen passen, zeigen die 7 LinkedIn-Formate für Geschäftsführer. Wenn Sie Ihre Sichtbarkeit auf LinkedIn mit Begleitung aufbauen möchten, finden Sie das Angebot unter LinkedIn für Geschäftsführer.