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Kostenlos · Selbsttest · 5 Minuten

Die Marken-Scorecard

Zehn Fragen, fünf Minuten: Die Scorecard zeigt, wie klar und sichtbar Ihre Marke als Inhaber heute ist und wo sich der nächste Schritt am meisten lohnt.

STARK · Selbsttest Die Marken-Scorecard
  • ✓ Selbsttest mit zehn Fragen und sofortiger Auswertung
  • ✓ Vier Ergebnisstufen mit Empfehlung
  • ✓ Übersicht der fünf Markenbereiche
  • ✓ Maßnahmen je Bereich zum direkten Umsetzen

Selbsttest · 10 Fragen

Frage 1 von 10

Wenn jemand Ihren Namen und Ihren Betrieb googelt, was findet er?

Können Sie in einem Satz sagen, für wen Sie arbeiten und wobei Sie helfen?

Wie regelmäßig erscheinen Inhalte von Ihnen, etwa Beiträge, Videos oder ein Newsletter?

Sagen neue Kunden im Erstgespräch, dass sie Sie schon aus Beiträgen, Videos oder Artikeln kennen?

Vertreten Sie öffentlich Standpunkte, mit denen nicht jeder einverstanden ist?

Passen Website, Profile und Ihr persönliches Auftreten zusammen, also Fotos, Sprache und Aussagen?

Finden Interessenten aktuelle Bewertungen oder Referenzen, die Ihre Arbeitsweise zeigen?

Gibt es auf Ihrer Website echte Fotos von Ihnen und Ihrem Team?

Könnten Ihre Mitarbeitenden in eigenen Worten sagen, wofür Ihr Betrieb steht?

Wie oft werden Sie in Anfragen vor allem über den Preis verglichen?

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Sie möchten das Ergebnis lieber besprechen? Im Strategiegespräch schauen wir gemeinsam drauf und leiten die nächsten zwei, drei Schritte ab.

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Was drin ist

  • Selbsttest mit zehn Fragen und sofortiger Auswertung
  • Vier Ergebnisstufen mit Empfehlung
  • Übersicht der fünf Markenbereiche
  • Maßnahmen je Bereich zum direkten Umsetzen

Die Marken-Scorecard zeigt in zehn Fragen, wie klar und sichtbar Ihre Marke als Inhaber heute ist. Sie bewertet fünf Bereiche: Auffindbarkeit, Klarheit, Regelmäßigkeit, Vertrauen und die Frage, ob Kunden Sie über den Preis oder über Ihre Person wählen. Das Ergebnis ist keine Note, sondern ein Hinweis, wo sich Ihre nächste Stunde Arbeit am meisten lohnt.

So nutzen Sie die Scorecard

  1. Beantworten Sie die zehn Fragen oben ehrlich und aus Sicht eines Kunden, der Sie noch nicht kennt.
  2. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie die niedrigere Antwort. Die Scorecard hilft nur, wenn sie nicht geschönt ist.
  3. Lesen Sie Ihr Ergebnis und die Empfehlung.
  4. Suchen Sie in der Übersicht unten den Bereich, in dem Sie die wenigsten Punkte haben, und beginnen Sie dort.
  5. Machen Sie den Test nach drei Monaten noch einmal und vergleichen Sie.

Eine gute Ergänzung ist ein Blick von außen: Bitten Sie einen Stammkunden oder eine befreundete Unternehmerin, die Fragen für Sie zu beantworten. Die Unterschiede zu Ihrer eigenen Einschätzung sind oft aufschlussreicher als das Ergebnis selbst.

Wie Sie das Ergebnis lesen

Die Gesamtpunktzahl gibt eine Richtung vor, mehr nicht. Aufschlussreicher ist die Verteilung. Zwei Betriebe mit derselben Punktzahl können an ganz verschiedenen Stellen stehen: Der eine ist gut auffindbar, aber niemand weiß, wofür er steht. Der andere hat eine klare Haltung, zeigt sie aber nirgends.

Achten Sie besonders auf diese Konstellationen:

  • Viele Punkte bei Klarheit, wenige bei Regelmäßigkeit: Sie wissen, was Sie sagen wollen, sagen es aber zu selten. Hier hilft ein fester Rhythmus mehr als jede weitere Überlegung.
  • Viele Punkte bei Regelmäßigkeit, wenige bei Klarheit: Sie veröffentlichen, aber die Inhalte zahlen nicht auf ein erkennbares Bild ein. Klären Sie zuerst Kernsatz und Standpunkte.
  • Wenige Punkte bei Vertrauen: Bevor Sie mehr Menschen auf sich aufmerksam machen, sorgen Sie dafür, dass diese ein stimmiges Bild und Belege vorfinden.

Die fünf Markenbereiche

BereichFragenWorum es geht
Auffindbarkeit1, 8Findet man Sie, und sieht man Sie als Person?
Klarheit2, 5, 9Weiß man, für wen Sie arbeiten und wofür Sie stehen?
Regelmäßigkeit3, 4Begegnet man Ihnen immer wieder, bevor man Sie braucht?
Vertrauen6, 7Wirkt das Bild stimmig, und gibt es Belege?
Preisunabhängigkeit10Kommen Kunden wegen Ihnen oder wegen des Preises?

Maßnahmen je Bereich

Auffindbarkeit

  • Googeln Sie sich selbst, einmal mit Namen und einmal mit Betrieb und Ort. Notieren Sie, was fehlt oder veraltet ist.
  • Pflegen Sie Ihr Google-Unternehmensprofil vollständig, mit aktuellen Fotos.
  • Lassen Sie ein professionelles, aber natürliches Porträt und Fotos vom Team bei der Arbeit machen.
  • Überarbeiten Sie die Über-uns-Seite: Wer sind Sie, warum machen Sie das, wie arbeiten Sie?

Klarheit

  • Formulieren Sie einen Kernsatz: für wen, wobei, wie, mit welchem Ergebnis.
  • Schreiben Sie drei Standpunkte auf, die Sie vertreten, und prüfen Sie, ob sie auf Ihrer Website vorkommen.
  • Sprechen Sie im nächsten Teamtermin darüber, wofür der Betrieb steht, und hören Sie zu, wie Ihr Team es formuliert.

Regelmäßigkeit

  • Legen Sie einen Rhythmus fest, den Sie auch in vollen Wochen halten, etwa einen Beitrag pro Woche.
  • Wählen Sie einen Hauptkanal statt vieler halbherziger.
  • Fragen Sie neue Kunden im Erstgespräch, wie sie auf Sie gekommen sind, und notieren Sie die Antworten.

Vertrauen

  • Bitten Sie zufriedene Kunden systematisch um eine Bewertung, mit einem festen Zeitpunkt im Ablauf.
  • Beschreiben Sie zwei oder drei Projekte oder Fälle ausführlich, mit Zustimmung der Kunden.
  • Gleichen Sie Fotos, Tonfall und Aussagen auf Website und Profilen einmal im Jahr ab.

Preisunabhängigkeit

  • Zeigen Sie Ihre Arbeitsweise, nicht nur Ihr Ergebnis. Wer sieht, wie Sie arbeiten, vergleicht weniger über den Preis.
  • Sagen Sie offen, für wen Sie nicht die richtige Wahl sind.

Aus der Praxis

In unseren Projekten mit Handwerksbetrieben und Praxen sehen wir häufig, dass Inhaber ihre Marke unterschätzen. Stammkunden kennen und schätzen sie, aber online ist davon wenig zu sehen. Die Lücke liegt selten im Können, meist in der Sichtbarkeit. Ein zweites Muster: Betriebe investieren in ein neues Logo, obwohl Kernsatz und Standpunkte noch fehlen. Das Aussehen folgt der Klarheit, nicht umgekehrt.

Nächster Schritt

Mit dem Inhaber-Marken-Arbeitsbuch erarbeiten Sie Kernsatz, Standpunkte und Markenprofil Schritt für Schritt. Wenn Sie den Aufbau lieber begleitet angehen, finden Sie unser Vorgehen unter Inhaber-Marke.

Nächster Schritt

Vorlagen sind der Anfang. Systeme sind das Ziel.

Im Strategiegespräch schauen wir, welche Vorlagen in Ihrem Betrieb den größten Unterschied machen, und wie Sie sie einführen, ohne dass alles an Ihnen hängt.

Joshua ist heute erreichbar.Kurzes Strategiegespräch? Termine ab morgen frei.